Ein Blick auf meine Blog-Performance zeigt mir gnadenlos, dass es mal wieder soweit ist: die Community verlangt Nachschub, denn die Klicks gehen in den Keller. Also frisch auf – ran an den Blog und rein in die Tasten. Die ersten Sätze sind schnell geschrieben, aber eine richtige Idee, wohin das diesmal führen oder worum es überhaupt gehen soll, habe ich eigentlich noch gar nicht. Im Grunde produziere ich gerade Blindtext, den ich für meine nächsten Layouts verwenden kann, aber nicht hier im Blog.
Wie heißt das hier noch gleich? Geistesgegenwärtig? Der Geist scheint gerade seinen freien Tag zu haben. Mann, Mann , Mann (jetzt bringe ich schon Zitate von Horst Evers) mir fällt nix ein.
War denn gar nichts los in den letzten Tagen? Mieses Wetter und der schöne Altweibersommer hat sich nun endgültig verabschiedet. Es wird wohl noch kälter, denn die Katze schläft tagsüber mal wieder direkt auf dem Heizkörper im Bad. Darauf kann man sich anscheinend verlassen. Das macht sie nicht, an einigermaßen warmen Tagen. Man könnte unsere Katze mit dem berühmten Frosch im Einmachglas vergleichen. Sie braucht zwar keine Leiter, um auf die Heizung zu kommen und wenn sie nach oben geht, wird das Wetter eher schlechter als besser, aber sonst – genau wie bei dem Wetterfrosch. Ich werde das mal beobachten und dann berichten.
Aber was ich wichtiges im Blog schreiben soll, weiß ich immer noch nicht. Boah, was für'n Stress!! Aber was bleibt mir übrig? Ich hab die Sache einmal angefangen und nun muss ich sie auch weiter machen! Ich könnte ja mal im Buch der Bücher spicken. Das hat mir schon oft genug aus der Patsche geholfen. Mal sehen, wo schaue ich denn mal nach – blätter, blätter – ah ja, hier steht was interessantes. Der alte Salomo schreibt: „Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit …“ na das klingt doch gut! Dann hat sicher Blogeinträge schreiben auch seine Zeit – oder? Mal weiter lesen: „… Geboren werden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen, Töten und Heilen, Niederreißen und Aufbauen, Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen, Steine werfen und Steine sammeln, Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden, Aufbewahren und Wegwerfen, Zerreißen und Zusammennähen, Reden und Schweigen, Lieben und Hassen, Krieg und Frieden. Was also hat der Mensch davon, dass er sich abmüht? “.
Ja, da hat er wohl recht, der gute Salomo. Und weiter?
„So kam ich zu dem Schluss, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als sich zu freuen und das Leben zu genießen. Wenn er zu essen und zu trinken hat und sich über die Früchte seiner Arbeit freuen kann, ist das allein Gottes Geschenk.“
Na das klingt ja super, oder? Ich glaube, ich mache mal Schluss für heute. Ich muss mich nicht künstlich unter Druck setzen und mir irgendwelche Texte aus der Nase ziehen, nur damit etwas da steht. Es gibt schließlich schon genug verbalen Müll im Internet. Alles hat seine Zeit! Und vielleicht ist ja Morgen die Zeit für geistreiche Blogeinträge! Heute offenbar nicht.
Jetzt gehe ich erst mal rüber in die Wohnung und genieße die Früchte meiner Arbeit! Wenn man dem Salomo glaubt, sind die immerhin ein Geschenk Gottes und an Geschenken darf man auch seine Freude haben.
Kaum zu glauben, was man alles aus der Bibel lernen kann! Sogar dass man sein Leben genießen soll – dann fluppt die Arbeit hinterher um so besser!
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